SPD unterstützt Piellusch-Vorschlag für kommunalen Ordnungsdienst
Die SPD Wunstorf unterstützt den Vorschlag von Bürgermeister Carsten Piellusch, das Ordnungsamt um einen kommunalen Ordnungsdienst zu verstärken. Aus Sicht der Sozialdemokraten geht es dabei vor allem darum, bestehende Regeln im öffentlichen Raum besser durchzusetzen und gleichzeitig mehr Präsenz und Ansprechbarkeit zu schaffen. „Wir haben in Wunstorf nicht zu wenig Regeln. Manchmal mangelt es aber an ihrer konsequenten Durchsetzung im Alltag. Genau hier setzt der Vorschlag von Carsten Piellusch richtig an“, erklärt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Sören Thoms.
Wir haben in Wunstorf nicht zu wenig Regeln. Manchmal mangelt es aber an ihrer konsequenten Durchsetzung im Alltag. Genau hier setzt der Vorschlag von Carsten Piellusch richtig an
Piellusch hatte vorgeschlagen, einen kommunalen Ordnungsdienst mit zunächst drei bis vier zusätzlichen Mitarbeitenden aufzubauen. Dieser soll regelmäßig und gut erkennbar im Stadtgebiet unterwegs sein. Für die SPD gehe es dabei nicht darum, möglichst viele Sanktionen zu verhängen. Ein kommunaler Ordnungsdienst könne vielmehr durch Präsenz, direkte Ansprache und frühzeitiges Eingreifen dafür sorgen, dass bestehende Regeln stärker beachtet würden. Häufig gehe es zunächst darum, hinzuschauen, Menschen anzusprechen und auf bestehende Regeln hinzuweisen. Wo dies nicht ausreiche, müsse allerdings auch konsequent gehandelt werden. „Das kann die Rücksichtnahme im öffentlichen Raum verbessern und zugleich dazu beitragen, dass sich die Menschen in unserer Stadt sicherer fühlen“, so Thoms.
Aus Sicht der SPD könne ein kommunaler Ordnungsdienst damit eine Lücke zwischen bestehenden Regeln und ihrer Durchsetzung im Alltag schließen. „Ein kommunaler Ordnungsdienst ist eine sinnvolle Verstärkung unseres Ordnungsamtes“, betont Thoms. „Deshalb unterstützen wir Carsten Pielluschs Vorschlag.“