Die SPD Wunstorf fordert einen verbindlichen Entschlammungspakt für das Steinhuder Meer. Stadt Wunstorf, Region Hannover und Land Niedersachsen sollen die Entschlammung und die weiteren Maßnahmen des Seeentwicklungsplans künftig gemeinsam politisch steuern und langfristig absichern. Vor allem die vorgesehene Ausweitung der Entschlammung müsse nun zügig umgesetzt werden.

Der Bürgermeisterkandidat der SPD für Wunstorf, Carsten Piellusch, sieht im Seeentwicklungsplan eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Steinhuder Meeres. Nun komme es darauf an, die notwendigen Maßnahmen entschlossen und gemeinsam umzusetzen. „Das Steinhuder Meer ist eines der wichtigsten Aushängeschilder unserer Stadt und verdient eine verlässliche Perspektive. Jetzt ist die Zeit, Entscheidungen zu treffen und gemeinsam zu handeln. Die Menschen erwarten zu Recht, dass wir die Zukunft des Steinhuder Meeres entschlossen, sichern“, erklärt Piellusch.

Bürgermeister Kandidat Carsten Piellusch
Das Steinhuder Meer ist eines der wichtigsten Aushängeschilder unserer Stadt und verdient eine verlässliche Perspektive. Jetzt ist die Zeit, Entscheidungen zu treffen und gemeinsam zu handeln. Die Menschen erwarten zu Recht, dass wir die Zukunft des Steinhuder Meeres entschlossen sichern
Bürgermeisterkandidat Carsten Piellusch

Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Martin Ehlerding, weist darauf hin, dass die Verantwortung für die Umsetzung auf mehrere Ebenen verteilt sei. Das Land Niedersachsen trage als Eigentümer des Sees die Verantwortung für die Entschlammung, die Region Hannover sei als untere Naturschutz und Wasserbehörde für zentrale Genehmigungsverfahren zuständig und die Stadt Wunstorf gestalte die Entwicklung Steinhudes vor Ort. Gerade diese unterschiedlichen Zuständigkeiten machten eine gemeinsame politische Steuerung erforderlich. „Das Steinhuder Meer braucht eine gemeinsame politische Verantwortung. Deshalb müssen Stadt, Region und Land künftig gemeinsam steuern und entscheiden“, sagt Ehlerding.

Der Entschlammungspakt knüpfe unmittelbar an den von der SPD vorgestellten Masterplan „Zukunft Steinhude“ an. Bereits dort habe die SPD eine gemeinsame politische Steuerung von Stadt, Region und Land als entscheidenden Schlüssel für die Entwicklung des Steinhuder Meeres vorgeschlagen. Mit dem Entschlammungspakt werde dieser Ansatz nun um einen konkreten politischen Umsetzungsschritt ergänzt.

Das Steinhuder Meer braucht eine gemeinsame politische Verantwortung. Deshalb müssen Stadt, Region und Land künftig gemeinsam steuern und entscheiden
Martin Ehlerding, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Wunstorf