Die SPD Wunstorf fordert nach der Veröffentlichung des zweiten Teils des Seeentwicklungsplans die Einrichtung einer gemeinsamen Projektsteuerungsgruppe von Stadt Wunstorf, Region Hannover und Land Niedersachsen. Die jetzt von der Region Hannover vorgestellten Inhalte bestätigten zentrale Forderungen des von der SPD erarbeiteten Masterplans „Zukunft Steinhude“. Vor allem die vorgesehene Ausweitung der Entschlammung sei ein wichtiges Signal. Nun müsse die Umsetzung der Maßnahmen stärker koordiniert werden.

Der Vorsitzende der SPD Ratsfraktion, Martin Ehlerding, erklärt, der Seeentwicklungsplan mache deutlich, dass die Zukunft des Steinhuder Meeres nur gemeinsam gestaltet werden könne. Das Land Niedersachsen trage als Eigentümer des Sees die Verantwortung für die Entschlammung, die Region Hannover sei als untere Naturschutz- und Wasserbehörde für zentrale Genehmigungsverfahren zuständig und die Stadt Wunstorf gestalte die Entwicklung Steinhudes vor Ort.

„Wenn Verantwortung und Finanzierung auf mehrere Ebenen verteilt sind, braucht es auch eine gemeinsame Steuerung. Stadt, Region und Land müssen ihre Kräfte bündeln und Entscheidungen enger aufeinander abstimmen. Genau deshalb schlagen wir eine Projektsteuerungsgruppe vor“, sagt Ehlerding.

 

Wenn Verantwortung und Finanzierung auf mehrere Ebenen verteilt sind, braucht es auch eine gemeinsame Steuerung. Stadt, Region und Land müssen ihre Kräfte bündeln und Entscheidungen enger aufeinander abstimmen. Genau deshalb schlagen wir eine Projektsteuerungsgruppe vor.
Martin Ehlerding, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Wunstorf 

Der Steinhuder Ortsratsfraktionsvorsitzende und Ortsbürgermeisterkandidat Nils Hoffmann sieht in den Vorschlägen der Region zugleich eine Bestätigung des von der SPD vorgestellten Masterplans. Dieser habe von Beginn an den Anspruch verfolgt, Entschlammung, Gewässerschutz, Tourismus, Ortsentwicklung und Verkehr gemeinsam zu denken.

„Die Richtung der Region stimmt. Jetzt kommt es darauf an, die Entschlammung und die weiteren Maßnahmen konsequent umzusetzen und das Steinhuder Meer dauerhaft zu sichern“, erklärt Hoffmann.

Nach Auffassung der SPD sei eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Ebenen hierfür unverzichtbar. Ziel müsse es sein, die Umsetzung der Maßnahmen dauerhaft zwischen Stadt Wunstorf, Region Hannover und Land Niedersachsen zu koordinieren und so schneller voranzubringen. Die Einrichtung einer gemeinsamen Projektsteuerungsgruppe sei dafür der richtige nächste Schritt.

Die Richtung der Region stimmt. Jetzt kommt es darauf an, die Entschlammung und die weiteren Maßnahmen konsequent umzusetzen und das Steinhuder Meer dauerhaft zu sichern.
Nils Hoffmann, Steinhuder Ortsratsfraktionsvorsitzender SPD